NACH SCHLÜSSELNUMMER (KBA-NR.)
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Hinweis zur Altölentsorgung


Umweltschutz

Pixabay - Public Domain Bilder

Altölentsorgung ist aktiver Umweltschutz:

Altöle gehören nach ihrem Gebrauch in eine Altölsammelstelle, welche bei Gemeinden, Kommunen oder Recyclinghöfen zu finden sind. Jede Beimischung von Fremdstoffen wie Lösungsmittel, Brems- oder Kühlflüssigkeit ist verboten.

Sie können ihr Altöl (Vebrennungsmotorenöle – Getriebeöle –Ölfilter und beim Ölwechsel regelmäßig anfallende ölhaltige Abfälle) in der Menge des bei uns gekauften Frischöls auf eigene Kosten in einer für den Gefahrgut-Transport zugelassenen Verpackung an

Autoteile-Lager

Hussein Kasamel  

Industriestr. 2 g-h, 1. OG

68169 Mannheim

zur kostenlosen Entsorgung schicken.

Eventuell anfallende Transportkosten gehen zu Lasten des Käufers. Bitte beachten Sie die Transportvorschriften des Versandunternehmens, da Altöl Gefahrgut darstellt. Wir empfehlen Ihnen daher, sofern Sie den Ölwechsel selbst vornehmen, Altöl an den entsprechenden Annahmestellen ihres Wohnortes zu entsorgen.

Hier sind noch weitere Tips vom Autobild:

So wird Altöl richtig entsorgt

Und hier ist die Altölverordnung von 1987 vom Bundesministerium für Umweltschutz:

Altölverordnung von 1987 und Novelle von 2002 vom Bundesministerium für Umweltschutz 

Seit Ende 1987 gibt es die Altölverordnung. Danach dürfen Öle für Maschinen, Motoren, Turbinen und ähnliches nur an den Endverbraucher abgegeben werden, wenn sie auf der Verpackung den Hinweis enthalten, dass das Öl nach Gebrauch in eine Altölannahmestelle zu bringen ist. Kann der Verkäufer von Schmierölen eine Annahmestelle für Altöl nicht selbst einrichten (zum Beispiel Kaufhäuser, SB-Märkte, Einzelhandelsgeschäfte), so muss er sich auf eigene Rechnung Dritter bedienen, um eine Annahmestelle in räumlicher Nähe vorzuweisen.

Altöle dürfen nur aufbereitet werden, wenn sie keine Schadstoffe enthalten oder wenn diese durch den Aufbereitungsprozess abgetrennt oder zerstört werden. Es ist auch verboten, Altölen, die aufbereitet werden können, Fremdstoffe wie Lösemittel, Brems- oder Kühlflüssigkeit, beizumischen. Altöl, das nicht wiederverwertet werden kann, kann energetisch genutzt werden oder muss in speziellen Sonderabfallanlagen beseitigt werden.

Novelle der Altölverordnung 2002 – Wesentliche Regelungsinhalte

Am 1. Mai 2002 ist die Novelle der Altölverordnung in Kraft getreten. Der zentrale Regelungsinhalt der Altölverordnungsnovelle ist in Paragraf 2 mit dem Vorrang der Aufbereitung in analoger Weise zu Artikel 3 Absatz 1 der EU-Altölrichtlinie festgelegt. ("Der Aufbereitung von Altölen ist der Vorrang vor sonstigen Entsorgungsverfahren einzuräumen, sofern keine technischen und wirtschaftlichen einschließlich organisatorischer Sachzwänge entgegenstehen").

In Paragraf 4 wird der Vorrang der Aufbereitung von Altölen vor sonstigen Entsorgungsverfahren durch die Getrennthaltungsgebote beziehungsweise Vermischungsverbote für Altöle abgesichert. Zur klaren Unterscheidung wurden vier Sammelkategorien von Altölen entsprechend ihrer Eignung zur Aufbereitung definiert. Altöle dürfen nicht mit anderen Abfällen vermischt werden, unterschiedliche Sammelkategorien sind voneinander getrennt zu halten. Das Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration in München hat hierzu im Auftrag des Bundesumweltministeriums ein Forschungsvorhaben durchgeführt. Ausnahmen von diesen Getrennthaltungs- / Vermischungsverboten sind möglich, soweit eine Getrennthaltung der Altöle zur Einhaltung der Pflicht zur ordnungsgemäßen und schadlosen Verwertung sowie zur vorrangigen Aufbereitung der Altöle nicht erforderlich und eine Vermischung der Altöle in der Zulassung der Altölentsorgungsanlage vorgesehen ist. Diese Ausnahmen vom Vermischungsverbot finden grundsätzlich auch auf die Einsammlung und Beförderung von Altölen Anwendung. Lediglich die Altöle der Sammelkategorie 1 (gut aufbereitbare Altöle) sind im Rahmen der Einsammlung und Beförderung von den anderen Sammelkategorien kategorisch getrennt zu halten. Eine Vermischung darf in diesem Zusammenhang frühestens in der Entsorgungsanlage erfolgen, soweit dies in der jeweiligen Anlagenzulassung vorgesehen ist. (Siehe auch Gutachten über die nationalen Bestimmungen für das Sammeln und die Verwertung von Altöl in den Mitgliedstaaten der EU).

Die EG-Altölrichtlinie ist in der novellierten EG-Abfallrahmenrichtlinie (AbfRRl) aufgegangen. Ein gemeinschaftsrechtlich verpflichtender Vorrang der Aufbereitung ist darin nicht mehr vorgesehen, sondern nur allgemein die umweltverträgliche Sammlung und Behandlung. Nationale Regelungen des Aufbereitungsvorranges können in den einzelnen Mitgliedstaaten weiter aufrechterhalten werden. Die in Artikel 4 der Abfallrahmenrichtlinie vorgesehene Abfallhierarchie, die für alle Abfälle gilt, privilegiert grundsätzlich auch die Aufbereitung von Altöl, und das in Artikel 18 der Abfallrahmenrichtlinie grundsätzliche Getrenntsammlungs- und -haltungsgebot unterstützt die Aufbereitung von Altöl. Für die Umsetzung der Abfallhierarchie sind die Bestimmungen des Artikel 4 Absatz 2 maßgeblich.

Wichtige Definitionen in der Altölverordnung

Altöle:

Öle, die als Abfall anfallen und ganz oder teilweise aus mineralischen, synthetischen oder biogenen Ölen bestehen.

Basisöle:

Grundöle zur Herstellung hochwertiger Schmierstofferzeugnisse wie Motoren-, Getriebe-, Turbinenöle und Schmierfette.

Aufbereitung:

Jedes Verfahren, bei dem Basisöle durch Raffinationsverfahren aus Altölen erzeugt werden, bei denen insbesondere die Abtrennung der Schadstoffe, der Oxidationsprodukte und der Zusätze in diesen Ölen erfolgt.